Wie werden Portweine hergestellt?

Wie werden Portweine hergestellt?

Echter Portwein stammt immer aus Portugal. Der Begriff ist geschützt. Schon seit der Römerzeit wurde in Portugal Wein angebaut, doch erst 1678 taucht die Bezeichnung Porto für Weine aus dem Douro Tal auf.
Das typische am Portwein: Sein natürlicher Gärprozess wird durch Zugabe von Alkohol unterbrochen, so wie es auch bei Likörweinen der Fall ist. Bei der Ernte im September werden die Trauben vollständig von den Stielen befreit, „entrappt“. Nach einer Ruhezeit von einem halben Jahr lagert der Portwein in kleinen Holzfässern noch mindestens zwei Jahre. Während dieser Zeit wird er filtriert, geschönt und abgefüllt. Für besonders hochwertige Sorten verzichtet man teilweise auf die Filtrierung. Weine, die für die Flaschengärung bestimmt sind, müssen mindestens zehn Jahre lang ruhen. Dann entfalten sie ihr ganzes Potenzial.

Portwein unterteilt man nach drei Stilen: Junger Ruby Port wird nach 2-3 Jahren Reifezeit abgefüllt und hat eine tiefrote Farbe. Tawny Port ist bernsteinfarben und schmeckt weniger fruchtig. Er ist ein typischer Aperitif. Das Instituto do Vinho do Porto deklariert besonders gute Jahrgänge, die als Vintage Port verkauft werden dürfen. Hierfür werden die besten Weine eines Jahrgangs ungefiltert abgefüllt. Erst nach Jahrzehnten entwickelt Vintage Port in der Flasche seinen würzigen Geschmack nach Nüssen, Vanille und getrocknetem Obst.

100 Ergebnisse für Portweine