Wie werden Eistees hergestellt?

Wie werden Eistees hergestellt?

Will man die Herstellungsweise von Eistee beschreiben, muss man unterscheiden zwischen der traditionellen Methode, die man auch zu Hause anwenden kann, und dem modernen industriellen Verfahren. Nach dem klassischen Rezept brüht man Schwarzen Tee auf, der dann mit Eiswürfeln ganz schnell abgekühlt wird, am besten gießt man ihn darüber. Denn lässt man Tee zu lange abkühlen, wird er bitter. Außerdem geht das schneller, als ihn ins Eisfach zu stellen. Danach werden Zitronensaft und Zucker hinzugefügt. Das ist das Grundprinzip und es gibt viele Abwandlungen, sowohl was die Teesorte (Grüner Tee, Kräutertee) als auch den Fruchtgeschmack betrifft. Der moderne Industrieeistee, der in den Supermarktregalen zu finden ist, wird nicht nach diesem Verfahren hergestellt, sonst wären die Flaschen sicher deutlich teurer. Hier fügt man dem Zuckerwasser Tee-Extrakt, Aromen, Zitronensäure und Konservierungsmittel hinzu. Pfirsicheistee enthält oft keine echte Frucht. Allerdings können ihn Pfirsichallergiker so trotzdem trinken. Es wird übrigens bemängelt, industrieller Eistee enthalte zu viel Zucker und für die Zähne schädliche Zitronensäure. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass auch Orangensaft auf Dauer einen Zahnsäureschaden verursachen kann und zudem Fruchtzucker enthält, und das macht auch dick und ist nicht gut für die Leber. Mischen mit Wasser und ein Strohhalm können bei beiden Getränken nicht schaden.

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