Wie werden Krimsekte hergestellt?

Wie werden Krimsekte hergestellt?

Das milde Klima auf der Halbinsel Krim hat den Weinanbau von jeher begünstigt. Schon zur Zarenzeit waren Weine und Sekte von der Krim der Inbegriff von Exklusivität. Erstmals stellte man 1799 Krimsekt für den Zaren in kleinen Mengen her. Nachdem das Getränk auf der Pariser Weltausstellung einen Preis errang, war es schlagartig bekannt.
Krimsekt wird nur in ausgewählten Sektkellereien und aus den besten Trauben hergestellt. Dafür komponiert der Sekthersteller eine Reihe hervorragender Weine aus Rebsorten wie Matrassa, Krimskoye rot-mild und Cabernet, die nur auf der Krim wachsen. Durch eine zweite Flaschen Gärung wird aus „normalem“ Sekt der einzigartige Krimsekt.

Bei der Herstellung setzt man dem Grundwein Hefe zu. Die Flasche wird mit einem speziellen Korken verschlossen und muss während der neunmonatigen Gärung liegen. Die ganze Zeit befinden sich die Flaschen in einem Rüttelpult und der Rüttler dreht sie Woche für Woche mit einem kurzen Ruck um. Das wird so lange wiederholt, bis sich die ganze Hefe im Flaschenhals befindet. Anschließend lagert man die Flaschen in einem Tiefkühlbecken, wo die Hefe gefriert und, sobald man die Flasche öffnet, hinausgeschleudert wird. Bevor man die Flasche nun endgültig verschließt, ersetzt man die fehlende Sektmenge durch Wein und Most. Nun muss der Krimsekt noch drei Jahre reifen.

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