Wie wird Crémant hergestellt?

Wie wird Crémant hergestellt?

Schaumweine, die außerhalb der Champagne hergestellt werden dürfen nicht als Champagner bezeichnet werden. Daher hat man sich in anderen Regionen Frankreichs, Luxemburgs und Belgiens entschlossen, seine nach der traditionellen Flaschengärmethode hergestellten Sekte als Crémant zu bezeichnen. Wer keine Lust hat die Verordnung (EWG) Nr. 2332/92 des Europäischen Rates vom 13. Juli 1992 über in der Gemeinschaft hergestellte Schaumweine durchzulesen, sollte sich einfach folgende Dinge merken. Die zweite Gärung, die verantwortlich für die kleinen Kohlensäurebläschen ist, erfolgt wie bei allen hochwertigen Schaumweinen in der Flasche. Um eine entsprechende Qualität zu erzeugen muss der Wein mindestens neun Monate auf der Hefe liegen. Erst nach dieser Zeit darf die Dosage, eine Wein- und Zuckerlösung, zugesetzt werden. Diese bestimmt, ob der Crémant trocken oder süß schmeckt. Auf den Etiketten der Flaschen ist zudem zu erkennen aus welchem Gebiet der Crémant stammt. So stammt der Crémant d´Alsace aus dem Elsass, der Crémant de Bordeaux aus dem Bordeaux und der Crémant de Bourgogne aus dem Burgund. Da sich die Produktion des Crémant quasi durch halb Europa erstreckt ist das mit den Rebsorten nicht so einfach. Die Regelung welche Reben für die Erzeugung verwendet dürfen, richtet sich nach den regionalen Bestimmungen.

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