Wann brauchen Babys Spezialnahrung?

Wann brauchen Babys Spezialnahrung?

Mit einer ausgewogenen Ernährung fördern Eltern die Entwicklung ihres Babys und können es vor Krankheiten schützen. Doch in den ersten sechs Lebensmonaten ist Muttermilch völlig ausreichend. Beim Stillen bekommt das Baby alle wichtigen Nährstoffe, die für ein gesundes Wachstum notwendig sind. Den ersten Brei füttert man frühestens ab dem fünften oder sechsten Lebensmonat. Mit jedem neuen Monat soll eine Breimahlzeit eine Milchmahlzeit ersetzen. Das Stillen hat große Vorteile, denn es schützt vor Allergien. Wichtig ist nur, dass sich die Mutter abwechslungsreich und ausgewogen ernährt. Werden Säuglinge nicht gestillt, empfiehlt sich für sie hypoallergene Milchnahrung, denn Säuglinge leiden häufiger unter Kuhmilchallergie. Hypoallergene Milchprodukte enthalten aufgespaltenes Eiweiß, das weniger allergen wirkt als solches aus Kuhmilch. Soja- und Stutenmilch eignet sich nicht als Säuglingsnahrung. Wenn das Baby nach fester Kost verlangt und Interesse an Familien Mahlzeiten hat, sollte man mit Brei beginnen. Ein abwechslungsreicher Speiseplan ist dazu gar nicht nötig. Der erste Brei ist für Babys ein Erlebnis, an dem sie sich nicht so schnell sattessen. Wenn man mindestens eine Woche lang nur ein Gemüse füttert, findet man auch schnell heraus, ob das Kind allergisch reagiert. Das zeigt sich meist mit Hautausschlägen oder einem wunden Po. Es reicht völlig, wenn das Baby nach dem ersten Lebensjahr vier Gemüsesorten kennt.